Stickstoff-Membran: Was ist das?
Stickstoffgeneratoren mit Membrantechnologie arbeiten nach einem einfachen Prinzip und benötigen trockene Druckluft als Ausgangsstoff. Diese wird, wie der Name bereits andeutet, durch ein Membranmodul geleitet, in dem die Luftmoleküle in die feinen Membranfasern eindringen. Dabei passieren Sauerstoff und Wasserdampf die Fasern zügig und gelangen zur Ablassöffnung, während Stickstoff und ein kleiner Anteil Argon zurückgehalten und konzentriert werden.
Ein Stickstoffgenerator umfasst mehrere Membranmodule mit jeweils eigenen Luft-Einlassöffnungen und separaten Auslässen für den Stickstoff und das sogenannte Permeat, also die unerwünschten Luftbestandteile.
Diese Technologie ist aufgrund ihrer kleineren Stellfläche, dem schnelleren Hochfahren und dem leiseren Betrieb eher für eine offene Installation dort geeignet, wo auch noch Menschen arbeiten. Zudem verursacht das einfache Funktionsprinzip weniger Wartungskosten.
Die Einfachheit geht jedoch zulasten des möglichen Reinheitsgrades (90 bis 99 %), sodass die Membran-Stickstoffgeneratoren eher „für grobe Verfahren“ eingesetzt werden, zum Beispiel bei:
- Brandschutz
- Reifenbefüllung
- Öl & Gas-Industrie
- Handelsschifffahrt